Rasen düngen

Rasen düngen richtig gemacht mit Rasendoktor: Versorgen Sie Ihren Rasen bedarfsgerecht! Der Rasen zählt zu den Gartenbereichen mit dem höchsten Nährstoffbedarf. Mit jedem Rasenschnitt werden Nährstoffe vom Rasen entfernt. Diese müssen dem Rasen durch regelmäßiges Düngen mit den entsprechenden Rasendüngern (je nach Jahreszeit) zurückgegeben werden, um ihn strapazier- und widerstandsfähig sowie sattgrün, dicht und unkrautfrei zu halten.

Einfach Rasen düngen per Hand ohne Streuwagen
Einfach Rasen düngen per Hand ohne Streuwagen

Das Ausbringen des Düngers mit dem Schleuder-Düngerstreuer gewährleistet, dass der Dünger auf der Fläche gleichmäßig verteilt wird. Es muss darauf geachtet werden, dass jede Stelle nur einmal gedüngt wird, um einem Überdüngen vorzubeugen. Wenn nach dem Ausbringen des Düngers kein Saatgut mehr gestreut wird, muss der Dünger gut eingewässert werden, damit der Boden die Nährstoffe sofort aufnehmen kann.

So düngen Sie ihren Rasen richtig

Rasen richtig düngen – Anleitung zur perfekten Rasendüngung

Rasen düngen richtig gemacht mit Rasendoktor: Versorgen Sie Ihren Rasen bedarfsgerecht! Der Rasen zählt zu den Gartenbereichen mit dem höchsten Nährstoffbedarf. Mit jedem Rasenschnitt werden Nährstoffe vom Rasen entfernt. Diese müssen dem Rasen durch regelmäßiges Düngen mit den entsprechenden Rasendüngern (je nach Jahreszeit) zurückgegeben werden, um ihn strapazier- und widerstandsfähig sowie sattgrün, dicht und unkrautfrei zu halten.

Was bedeutet die Bezeichnung NPK?

NPK Dünger stehen für die drei Hauptnährstoffelemente des Düngers: Stickstoff, Phosphor und Kalium.

  • Stickstoff (N) sorgt für ein kräftiges Wachstum der Pflanze,
  • Phosphor (P) für die Blüten und Fruchtbildung,
  • Kalium (K) für die Widerstandsfähigkeit der Pflanze.

Stickstoff (N) ist für zahlreiche Funktionen in einer Pflanze verantwortlich, wie Wachstum (Blattbildung), Grünfärbung (Chlorophyllbildung), Regenerationswachstum, Eiweißbildung und Aufbau der Zellen. Stickstoff zählt zu den wichtigsten Nährstoffen für Pflanzen und Gräser, daher sollte dieser immer zur Verfügung stehen. Sollte nicht ausreichend Stickstoff (N) an Pflanzen und Gräser gegeben werden, so kann es im Rasen zu einem vermehrten Wuchs an Unkräutern kommen, wie beispielsweise Klee, Gänseblümchen oder Löwenzahn. Stickstoff kann in zwei Varianten auf den Rasen aufgebracht werden. Es gibt eine organische bzw. auch eine mineralische Form des Stickstoffdüngers. Der Stickstoff wird bei den Pflanzen und Gräsern vorwiegend als Nitrat aufgenommen. Der Stickstoffdünger sollte aber immer in einer optimalen Menge dem Boden zugeführt werden, da eine zu hohe Konzentration an Stickstoff zu unerwünschten Nitratauswaschungen führen würde. Ein dichter Unkrautbefall könnte ein Anzeichen für einen Stickstoffmangel im Boden sein.

Phosphor (P₂O₅) fördert die Wurzelbildung und unterstützt das Wurzelwachstum. Bei Neuansaaten sollte ein Dünger mit höherem Phosphoranteil zur Unterstützung verwendet werden. Die Phosphorversorgung ist für die Entwicklung einer dichten Rasennarbe unerlässlich.

Kalium (K) hilft der Pflanze bei Hitze- und Trockenstress Kalium ist ein wichtiges Element, das hohen Einfluss auf den pH-Wert im Boden hat und zugleich die Transpiration in der Pflanze regelt. Der pH-Wert bestimmt die Verfügbarkeit der Nährstoffe im Boden. Er sollte nicht zu niedrig sein und kann durch kalken geregelt werden. Der optimale pH-Wert liegt zwischen den Werten 5,5 und 6,5. In diesem schwach sauren Bereich ist es für die Pflanzen und Gräser optimal die Nährstoffe aus dem Boden zu ziehen. Um eine ausgewogene Bodennahrung zu gewährleisten, ist es ratsam von Zeit zu Zeit eine Bodenanalyse durchführen. Die Probe wird dazu in einem Labor auf Nährstoffmängel und Beschaffenheit des Bodens untersucht. Durch die Analyseauswertung kann festgestellt werden, welche Nährstoffe dem Rasen fehlen. Eine professionelle Bodenanalyse kann zudem auch Rasenkrankheiten vorbeugen.

Huminsäuren zur Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit

Huminstoffe entstehen bei der chemischen und biologischen Humifikation pflanzlicher und tierischer Materialien. Huminsäurehaltige Schichten nennt man auch Leonardite. Diese sind organische Materialien, welche noch nicht das Stadium der Braunkohle erreicht haben. Diese wirken als Bodenverbesserer für die Pflanze. Im Vergleich zu anderen organischen Produkten fördert Leonardit im besonderen Maße das Pflanzenwachstum und die Bodenfruchtbarkeit.

Huminsäureprodukte binden im Boden wasserlösliche, mineralische Dünger und reduzieren somit die Auswaschung. Huminsäuren fördern die Nährstoffaufnahme der Pflanzen. In Kombination mit mineralischen NPK Dünger können Huminsäuren optimal wirken.

Rasen düngen mit Huminsäuren – Rasendoktor

 

Checkliste für die richtige Auswahl des Rasendüngers

  • Beim Kauf eines Rasendüngers sollte auf die Zusammensetzung (NPK) und die Wirkungsdauer geachtet werden.
  • Bei Neuansaaten im Frühjahr sollte ein nährstoffreichen Dünger verwendet werden. Speziell zusammengesetzte Rasendünger für den Frühling ermöglichen den Pflanzen einen gesunden Start in die Wachstumsphase. Durch seinen hohen Phosphoranteil, der im Frühling bei geringen Bodentemperaturen noch nicht natürlich freigesetzt wird, stimuliert er das Wachstum und die Wurzelbildung durch den polymer umhüllten Schwefel und Harnstoff. Dies kommt zum Beispiel auch Nach- und Neuansaaten zugute.
  • Vor allem Phosphor P2O5 ist wichtig, um die Wurzelbildung und das Wurzelwachstum zu unterstützen.
  • Im Sommer und Herbst sind Stickstoff N und Kalium K ein wichtiger Bestandteil des Düngers.
  • Stickstoff N ist für zahlreiche Funktionen in der Pflanze verantwortlich, wie Wachstum (Blattbildung), Grünfärbung (Chlorophyllbildung), Regenerationswachstum und Aufbau der Zellen. Kalium K festigt das Pflanzengewebe. Rasen und Pflanzen benötigen es deshalb, um gegen äußere Einflüsse wie Hitze und Kälte sowie Krankheiten besser bestehen zu können.

Wann und wie oft sollte der Rasen gedüngt werden?

Wir empfehlen dreimal pro Jahr zu düngen und den jeweils für die Jahreszeit zusammengestellten Dünger zu verwenden. Die Frühjahrsdüngung sollte zwischen März und Mai (je nach Standort und Witterung) eingeplant werden. Damit wird dem Rasen schon den Grundstock für den Sommer mitgegeben. Im Frühsommer sollte die zweite Düngung folgen, und den Rasen auf die Sommerhitze vorbereiten. Eine dritte Düngung empfehlen wir im Herbst. Der extra dafür konzipierte Rasendoktor Rasendünger für Sommer und Herbst bereitet den Rasen optimal auf die Wintermonate vor. Diese Düngung sollte zwischen Ende August bis spätestens Ende Oktober stattfinden. Damit sind die Gräser optimal für den Winter gerüstet und können im Frühjahr wieder eine dichte und gesunde Grünfläche bilden.

Beispiel für einen Düngeplan bei normaler Vegetation:

  1. Um den 01.04.: Rasendoktor Starter Rasendünger für das Frühjahr und eine Neuansaat NPK 18-24-12 25 g/m² und kohlensauren Kalk 30 g/m²
  2. Um den 08.06.: Rasendoktor Rasendünger für Sommer und Herbst NPK 20-5-20 20 g/m²
  3. Um den 01.09.: Rasendoktor Rasendünger für Sommer und Herbst NPK 20-5-20 20 g/m²

Die folgende Abbildung veranschaulicht wie Dünger mit dem Schleuder-Düngerstreuer richtig aufgetragen wird:

Rasendünger richtig ausbringen mit Düngerstreuer
Rasendünger richtig ausbringen mit Düngerstreuer

Geheimtipp: Der frühe Vogel fängt den Wurm

Diese Redewendung ist für die meisten Menschen ein Begriff. Sie symbolisiert die Idee, dass ein frühzeitiges Handeln und eine zeitige Vorbereitung auf eine Aufgabe oder eine Gelegenheit oft zu einem Erfolg führt. Sinngemäß kann dieses Sprichwort auch auf die Rasenpflege angewendet werden, besonders im „frühen“ Frühjahr!

In der Winterzeit haben Pflanzen eine faszinierende Anpassungsstrategie, die es ihnen ermöglicht, sich den Herausforderungen der kalten Jahreszeit erfolgreich zu stellen. Wenn die Temperaturen sinken und die Lichtverhältnisse abnehmen, treten viele Pflanzen in eine Phase der Winterruhe (Dormanz) ein.

Während dieser Ruhephase verlangsamen Pflanzen ihre Stoffwechselprozesse, um Energie zu sparen. Die Photosynthese, der Prozess, bei dem Pflanzen Sonnenlicht in Energie umwandeln, verlangsamt sich erheblich, da die Lichtintensität und -dauer abnehmen.

Mit den steigenden Temperaturen und den länger werdenden Tagen beginnen die ersten Anzeichen für das Ende der Ruhephase. Die Kraft der Sonnenstrahlen durchdringt den Boden und aktiviert den Stoffwechsel der Gräser. Die Wurzeln des Rasens, die während des Winters oft inaktiv waren, beginnen nun, Nährstoffe aus dem Boden aufzunehmen, um das Wachstum der Gräser zu unterstützen. In den heimischen Gärten findet man die unterschiedlichsten Grasarten und -sorten, diese haben auch unterschiedliche „Startzeiten“ im Frühjahr. Im eigenen Garten kann man dieses Zeitfenster vom langsamen Frühlingserwachen bis zu den optimalen Umweltbedingungen für Stoffwechsel der Gräser nutzen, um bereits durch Düngen einen gewissen Wuchs zu generieren, welcher aber natürlich auch durch alle anderen Faktoren, die wichtig für die Photosynthese sind, beeinflusst werden.

Die Funktion eines organisch-mineralischen Düngers ist genau aus dem Grund von Vorteil, weil der organische Teil erst bei höheren Temperaturen von Mikroorganismen verarbeitet und somit zu Nährstoffen umgewandelt werden kann. Organische Anteile im Dünger besitzen eine langsamere Löslichkeit, bzw. die benötigte Umsetzung durch Bakterien kann über einen längeren Zeitraum Nährstoffe liefern, während rein mineralische Dünger bei kühlen Temperaturen und Regen einfach ausgewaschen werden, insofern die Gräser wegen niedriger Temperaturen diese nicht verarbeiten können.

Ein organisch-mineralischer Dünger hält also im frühen Frühjahr länger vor als ein rein mineralischer Dünger. Das Multitalent NPK 5-3-1 steht den Gräsern länger als Nährstoffquelle zur Verfügung. Grundvoraussetzung dafür ist, dass alle notwendigen Bedingungen für die Gräser erfüllt sind, um einen Stoffwechsel durchführen zu können. Diese Bedingungen sind die Boden- und Lufttemperatur, der Lichtanteil (Sonneneinstrahlung) und Wasser.

Rasendoktor Multitalent Sack
Rasendoktor Multitalent Granulat

Somit ist selbst bei kühlen Temperaturen eine organische bzw. organisch-mineralische Düngung möglich, wobei der organische Anteil der Pflanze genau dann zur Verfügung steht, sobald die äußeren Bedingungen, insbesondere die Bodentemperatur, eine mikrobielle Aktivität im Boden ermöglichen.

Diese Form der frühen Düngung ersetzt nicht die reguläre Frühjahrsdüngung, sondern soll als „Starthilfe“ für den Rasen gesehen werden! Frühestens nach einem zeitlichen Abstand von ungefähr 4 bis 5 Wochen sollte die reguläre Frühjahrsdüngung mit einem Langzeitdünger durchgeführt werden. Wichtig ist, dass der Dünger ausreichend mit den benötigten Nährstoffen für das Frühjahr ausgestattet ist, wie unsere Frühjahrsdünger der Classic oder der Professional Linie. Grundvoraussetzung für die Frühjahrsdüngung sind die optimalen durchgehenden Bodentemperaturen von zumindest 8°C (auch nachts), damit die eingesetzten Nährstoffe auch von den Gräsern verarbeitet werden können.

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