
Man kann Rasendünger in 3 Gruppen unterteilen:
Mineralischer Dünger: Ausgangsmaterial für mineralische Dünger sind zumeist natürlich vorkommende Rohstoffe, die bergmännisch abgebaut werden. Stickstoffdünger werden in einem energieaufwendigen Verfahren aus Luftstickstoff gewonnen. Sie sind wasserlöslich und wirken daher sofort(z.B. Blaukorn). Sie sollten sehr maßvoll eingesetzt werden, da sie sonst durch Regen oder die Beregnung in tiefere Bodenschichten gewaschen werden, was unbedingt zu vermeiden ist, da dies dem Grundwasser schaden kann. Empfehlenswerter sind hier unsere speziellen Rasenlangzeitdünger, die ihre Nährstoffe langsam über einen langen Zeitraum abgeben. Es muss nicht so häufig nachgedüngt werden und es ist für einen stetige Nährstoffversorgung gesorgt.
Organische Dünger: Organische Düngemittel (z.B. Kompost) wirken langsamer, weil sie zuerst von den Bodelebewesen in eine lösliche Form umgewandelt werden müssen. Erst dann können sie vom Rasen aufgenommen werden.
Organisch-mineralische Dünger: Diese Mischform wirkt rasch und anhaltend, weil sie neben den gewöhnlichen Kompostprodukten auch mit Stickstoff angereichert wird. Es wird also neben dem Humus auch leicht löslicher Stickstoff zugeführt.

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